Heribert WEBER
Nationalität: Österreich
geboren am 28. 6. 1955 in Pöls (Stmk.)
Position: Verteidiger 
4 x Österreichischer Meister (1982, 1983, 1987, 1988)
4 x Österreichischer Cupsieger (1983, 1984, 1985, 1987)
Finale im Europacup der Cupsieger 1984/85
Europacup-Viertelfinale 1983/84, 1985/86
Österreichs "Fußballer des Jahres" 1987 (APA)
"Team der Saison" Kronen-Zeitung: 1981, 1983, 1986, 1987, 1988
"Team der Saison" Sportfunk 1979; KURIER: 1980, 1981, 1983, 1984, 1987, 1988
"Spieler der Saison" (Kronen-Zeitung) 1980/81, 1987/88
"Verteidiger der Saison" (Kronen-Zeitung) 1980/81 und von 1983-1988
von 1978 bis 1989 bei Rapid
  Meisterschaft Cup Europacup
Saison Spiele Tore Erfolg Spiele Tore Erfolg Spiele Tore Erfolg
1978/79 30 3 3. Platz 4 1 Semifinale 2   1. Runde
1979/80 31 3 5. Platz 2 1 Achtelfinale 2   1. Runde
1980/81 30 5 3. Platz 3 2 Viertelfinale      
1981/82 25 3 Meister 2   Achtelfinale 6 1 Achtelfinale
1982/83 30 2 Meister 7   Cupsieger 4 1 Achtelfinale
1983/84 24 3 2. Platz 7   Cupsieger 6   Viertelfinale
1984/85 26 4 2. Platz 6 2 Cupsieger 8   Finale
1985/86 32 3 2. Platz 5 1 Finale 5   Viertelfinale
1986/87 29 5 Meister 7   Cupsieger 4   Achtelfinale
1987/88 28 7 Meister 3   Achtelfinale 4 1 Achtelfinale
1988/89 30 1 4. Platz 3   Achtelfinale 2   1. Runde
Gesamt 315 39   49 7   43 3  
Rapid-Kapitän 1981 und 1986-1989
Trainer bei Rapid (1998-2000)
1999 ins "Rapid-Team des Jahrhunderts" gewählt
andere Vereine
Sturm Graz (1973-1978), Austria Salzburg (1989-1994: Meister und UEFA-Finale 1994)
Trainer: FC Puch (1994-95), U-20-Nationalteam (1995), Austria Salzburg (1996-1998: Meister 1996/97), FC Saarbrücken (2001-2002), Untersiebenbrunn (2003-2004)
 
68 Länderspiele für Österreich - 1 Tor (1976-1989: WM-Teilnehmer 1978, 1982)
Heribert Weber wechselte 1978 nach der WM in Argentinien von Sturm Graz zu Rapid, wo er zunächst als Mittelfeldspieler zum Einsatz kam, aber in der Folge die Position des langjährigen Stamm-Liberos Peter Persidis einnahm. Ab da war er ein Jahrzehnt lang der unangefochtene Abwehrchef der Grün-Weißen und maßgeblich an den großen Erfolgen in den 80er-Jahren beteiligt.

Mit Heribert Weber errang Rapid vier Meistertitel und vier Cupsiege und erreichte 1985 das Finale im Europacup der Cupsieger. Nach dem Abschied von Hans Krankl war Weber auch Kapitän bei Rapid. 1981 wurde ihm die Ehrenkapitäns-Würde verliehen. Nach Streitigkeiten mit der Rapid-Führung wechselte Weber 1989 zu Austria Salzburg, wo er als bereits 38-Jähriger 1994 ebenfalls Meister wurde und abermals ein europäisches Finale erreichte.

Danach beendete er seine aktive Karriere, in der er auch 68 Mal im österreichischen Nationalteam spielte und an zwei Weltmeisterschaften teilnahm. Auch als Trainer war Weber erfolgreich und holte 1997 mit Austria Salzburg abermals den Titel. Von 1998-2000 kehrte er zu Rapid zurück, ein Meistertitel blieb ihm allerdings versagt. 1999 wurde Heribert Weber ins "Rapid-Team des Jahrhunderts" gewählt.