| Max MERKEL |
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| Nationalität: Österreich |
| geboren am 7. 12. 1918 |
| gestorben am 28. 11. 2006 |
| Trainer bei RAPID 1956-58 |
| Österreichischer Meister 1956/57 |
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| Bilanz bei Rapid |
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Saison |
Zeitraum |
Meisterschaft |
Cup |
Europacup |
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1956/57 |
ganze
Saison |
Meister |
- |
M-Achtelfinale |
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1957/58 |
ganze
Saison |
2.
Platz |
- |
M-1.Runde |
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| Weitere Vereine als Trainer |
| ADO Den Haag, Nationalteam Niederlande (1955-56), Borussia
Dortmund (1958-61), TSV 1860 München (1963-1966; 1974/75; Deutscher
Pokalsieger 1964, EC-Finale 1965, Meister 1966), 1. FC Nürnberg (1967-1969;
Deutscher Meister 1968), FC Sevilla (1969-1971), Atletico Madrid (Spanischer
Meister 1973, Pokalsieger 1972), Schalke 04 (1975/76), FC Augsburg
(1976/77), ÖFB-Sportdirektor (1977/78), Karlsruher SC (1981/82),
FC Zürich (1983) |
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| Spieler bei RAPID bis 1937 und 1946-1954 |
4 x Österreichischer Meister (1948, 1951, 1952, 1954)
Zentropacup-Sieger
1951
Spielerbilanz im Detail |
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| Weitere Vereine als Spieler |
| Sportklub (1937-1942), Markersdorf (1942-1945), Sportclub
(1945/46) |
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| 1 Länderspiel für Österreich (1952), 1 Länderspiel für
Deutschland (1939) |
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| Max Merkel begann in den 30er-Jahren beim Rapid-Nachwuchs
und bestritt bereits 1937 bei der 0:3-Niederlage gegen Wacker sein
erstes Spiel in der Kampfmannschaft. Danach kam er aber nicht mehr
zum Einsatz und wechselte zum Wiener Sportclub. Nach dem Anschluss
Österreichs an Deutschland wurde Merkel 1939 in die deutsche Nationalmannschaft
zum Spiel gegen die Slowakei (0:2) einberufen. Nach dem Krieg kehrte
Merkel schließlich zu Rapid zurück und bildete von 1946-1954 mit Ernst
Happel die Rapid-Abwehr. In dieser Zeit wurde er mit den Grün-Weißen
vier Mal Meister und 1952 auch ins österreichische Nationalteam einberufen.
Noch erfolgreicher als in seiner Spielerkarriere war Merkel als Trainer.
Nach seinen ersten Trainerjahren in Holland wurde er 1957 mit Rapid
Meister und feierte anschließend Triumphe in Deutschland. Er holte
1964 mit 1860 München den deutschen Pokal, drang im Jahr darauf mit
den "Löwen" bis ins Europacupfinale vor und holte 1966 die deutsche
Meisterschaft. 1967 übernahm er den krisengeschüttelten 1. FC Nürnberg
und führt auch den "Club" zur deutschen Meisterschaft. Danach kam
Unruhe in den Verein, Merkel ging und Nürnberg stieg als regierender
Meister ab. Merkel verließ Deutschland in Richtung Spanien, wo er
auch bei Sevilla und Atletico Madrid, die er zu Meistertitel und Cupsieg
führte, große Erfolge feierte. Mitte der 70er-Jahre kehrte er wieder
nach Deutschland zurück und war vor der WM 1978 auch kurz für den
ÖFB tätig, machte sich allerdings mit seiner oft rauen Art nicht nur
Freunde. In den 80er-Jahren war er in Deutschland als Kolumnist für
die "Bild"-Zeitung tätig, seine scharfzüngigen Kommentare waren gefürchtet.
Am 28. November 2006 starb Max Merkel in Putzbrunn bei München. |
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