| Josef URIDIL |
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| Nationalität: Österreich |
| geb. am 24. 12. 1895 |
| gest. am 20. 5. 1962 in Wien |
| Trainer bei RAPID von 1953-1954 |
| Österreichischer Meister 1953/54 |
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| Bilanz bei Rapid |
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Saison |
Zeitraum |
Meisterschaft |
Cup |
Europacup |
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1952/53 |
ab
03/1953 |
3.
Platz |
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- |
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1953/54 |
ganze
Saison |
Meister |
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- |
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| Weitere Vereine als Trainer |
| Uu. a. in Bratislava, Niederlande, Rumänien (Ripensia Timisoara; Nationalteam, WM-Teilnahme 1934), FC Biel (1936/37), FC Luzern 1937/38, Schwarz-Weiß Essen (1938-1941), VfL Altenhögge (1941-1943), Rapid (1953-1954: Meister 1954), Jahn Regensburg (1954-1957) |
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| Spieler bei RAPID 1914-1927 |
5 x Österreichischer Meister (1916,1919,1920,1921,1923)
2
x Österreichischer Cupsieger (1919, 1920)
1.
Österreichischer Torschützenkönig 1920/21
1999 ins "Rapid-Team des Jahrhunderts" gewählt |
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| Weitere Vereine als Spieler |
| Romania Ottakring (1910-1912), Blue Star (1912-1914),
Vienna (1925/26), AS Bari (1929/30) |
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| 8 Länderspiele für Österreich (1919-1926) - 8 Tore |
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| Josef "Pepi" Uridil war ein Vollblutstürmer und wurde
als solcher zum ersten ganz großen Fußballstar in Österreich. Er schoss
Tore am laufenden Band und wurde durch seinen kraftvollen Spielstil,
der nur den Endzweck zum Ziel hatte, zur Verkörperung des Rapid-Geistes.
Uridil wechselte im Herbst 1914 von Blue Star zum SK Rapid. Aufgrund
des ersten Weltkriegs sollte es aber bis zum März 1918 dauern, bis
er zu seinem ersten Meisterschaftsspiel für Rapid kam. Bereits im
Jänner 1915 wurde Uridil als 19-Jähriger einberufen, wurde verwundet
und konnte erst nach Kriegsende wieder zu den Hütteldorfern zurückkehren.
Nicht zuletzt seinen Toren war es zu verdanken, dass Rapid in der
Folge die Meisterschaften 1919-1921 und 1923 für sich entschied. Besondere
Berühmtheit erlangte er durch ein Spiel gegen den WAC 1921, als er
alle sieben Tore zum 7:5-Sieg der Rapidler erzielte. Als fast 30-jähriger
wechselte Uridil 1925 für eine Saison zur Vienna, ehe er noch einmal
zu Rapid zurückkehrte. 1927 beendete er seine Spielerkarriere, ging
als Manager nach Bratislava, feierte aber 1929 in Italien bei Bari
noch einmal ein Comeback als Spieler, ehe er sich endgültig der Trainertätigkeit
widmete. Das rumänische Nationalteam betreute er bei der WM 1934,
danach folgten Stationen in der Schweiz (FC Biel, FC Luzern), Deutschland
und Jugoslawien. Nach dem zweiten Weltkrieg arbeitete Uridil erst
bei Schwarz-Weiß Essen und kehrte 1953 zu Rapid zurück und wurde in der
Saison 1953/54 mit der Mannschaft österreichischer Meister. Ein besonderer
Erfolg unter seiner Leitung war der 6:1-Sieg Rapids über Arsenal London
bei einem Turnier in Brügge 1953. Nach seiner letzten Trainerstation
bei Regensburg setzte sich Uridil 1957 zur Ruhe und starb am 20. Mai
1962 in Wien an Lungenkrebs. |
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